Solo zu Zweit sind wir: Jeannine, Tobi und Julian
Jeannine Kopala: Gesang
Schon als Kind war Jeannines Welt voller Musik – ob bei Disney-Songs im Kinderzimmer oder auf der großen Musicalbühne in Duisburg, wo sie mit acht Jahren zwei Jahre lang die kleine Cosette in„Les Misérables“ spielte. Diese Leidenschaft zog sich durch Familienfeiern bis zur ersten eigenen Rockband „Residenz“ mit 15 und später „Sag Niemals Nie“, inklusive Auftritten bei „The Dome“ 2011.
Doch Jeannine liebte nicht nur die laute Bühne, sondern auch die leisen Momente. Schon früh begleitete sie Hochzeiten musikalisch und übersetzte ihre Songs in gefühlvolle Akustik-Versionen. 2016 traf sie musikalisch auf Tobi, mit dem sie direkt harmonierte. Als 2017 zur Hochzeit ihres Bruders noch Julian dazustieß, um den alten Songs mehr „Bumms“ zu geben, war das Trio komplett. Heute bringt sie genau diese Mischung mit: Bühnenerfahrung, die Sicherheit gibt, und eine Stimme, die Emotionen ohne Kitsch transportiert.
Tobias Klöppels: Gesang, Gitarre
Julian Peters: Gesang, Percussion, Gitarre
Julians erster Soundtrack: Mystify von INXS, irgendwo auf Kreta, mit Papa im Auto, Fenster runter. Dieser Sound, irgendwo zwischen Groove und Gefühl, hat sich festgesetzt, lange bevor er verstanden hat, was Musik mit einem macht. Später kam die Blockflöte in der Grundschule, Schulfeste, Gottesdienste. Nett, aber nicht das, was hängen geblieben ist.
Was geprägt hat: Lagerfeuer bei Ferienfreizeiten und dieser eine Typ mit der Gitarre – Tobi – der immer die Mädels um sich hatte. Das war der Auslöser. Julian schnappte sich Papas Gitarre, Peter Burschs legendäres Gitarrenbuch, und brachte sich als Teenie selbst das Spielen bei. Seitdem macht er mit Tobi Musik.
Bei Solo zu Zweit hat sich sein Fokus verschoben: hauptsächlich Cajon und Percussion, nur für ausgewählte Songs auch mal Gitarre. Die Energie von damals – Lagerfeuer, erste Bands, rockige Rhythmen – steckt immer noch drin, nur eben kompakter verpackt. Julian ist der, der den Groove hält, ohne dass es nach Standard-Hochzeitsband klingt. Weil er genau weiß, wie viel Druck eine Ballade verträgt und wann ein Song mehr Push braucht.
Dank für alle Fotos an Roland Gutowski. 🙏